Naturwissenschaften in der Sekundarschule

Natur- und geisteswissenschaftliche Kompetenzen sowie die Anwendung ih Ausstellung im Rathaus Gelnhausen, vom 21. Juni bis zum 09. Juli 2012 stellen die Schülerinnen und Schüler Ihre Werke der interessierten Öffentlichkeit vor.

„Wozu brauche ich das?“ oder „Warum muss ich das denn lernen?“ sind Fragen, die Eltern und Lehrern jugendlicher Schülerinnen und Schüler bestens bekannt sind. Spätestens ab dem 12. Lebensjahr wollen die jungen Erwachsenen plausible Gründe für ihre intellektuellen und akademischen Anstrengungen haben. Die Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule der Freien Montessori Schule Main-Kinzig-Kreis stellen die akademischen Themen in sinnvolle Zusammenhänge und binden sie im Rahmen von Projektarbeiten systematisch ein. In einer Projektarbeit zur Epoche der Renaissance (1400 bis 1600) forschten die Schülerinnen und Schüler der integrierten Gesamtschule beispielsweise zu Albrecht Dürers Zeichenapparat. Hierbei stießen sie bei ihren Recherchen auf die geometrische Optik aus dem Fachbereich Physik. Die selbstverständliche Verknüpfung unterschiedlicher Fachbereiche fördert hier die Motivation und erhöht den Lernerfolg. Aktuell betreiben die jungen Naturwissenschaftler regionale ökologische Studien zum Thema Biodiversität. Im Kinzigtal stellen sie Feldforschungen zu den Ökosystemen Wald, Wiese und Fluss an. Im Labor der Schule werden die Proben dann ausgewertet. Der direkte Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler macht diese naturwissenschaftlichen Studien attraktiv und erhält das Interesse und den Spaß an Biologie, Chemie oder Physik. In einer Ausstellung im Rathaus Gelnhausen vom 21. Juni bis zum 09. Juli 2012, stellen die Schülerinnen und Schüler Ihre Projektarbeiten zur Renaissance der interessierten Öffentlichkeit vor.Gewässeruntersuchung